Workshops & Retreats
Das Sommer-Yoga-Camp!
Termine
Zeitraum
Dienstag, 28.07. bis
Sonntag, 02.08.2026
6 Tage | täglich
10.00 – 12.45 Uhr
14.00 – 16.15 Uhr
Details
Zielgruppe: ab Anfänger
Lehrer: Simone Picha
Teilnehmer (min/max): 8-18
Anmeldefrist: 5 Tage vorher
Anmeldung: zum Shop
Ashtanga Yoga, Nadis & Chakren – sechs Tage gelebte Energiearbeit
Der Sommer in der Stadt hat seinen eigenen Rhythmus.
Weniger Termine, weniger Ablenkung, weniger äußeren Druck – und gleichzeitig oft das Gefühl, dass genau jetzt Zeit für: Inspiration, Tiefe und ein klarer Rahmen für die eigene Praxis passen würde.
Das Yoga-Sommer-Camp ist eine bewusste Einladung, diese Zeit nicht einfach verstreichen zu lassen, sondern sie zu nutzen – für dich, für deine Praxis und für das, was im Alltag oft zu kurz kommt: Zeit, Wiederholung und echte Erfahrung.
Das Yoga-Sommer-Camp versteht sich als urbane Alternative zum Yoga-Retreat: kein Ortswechsel, keine Hotelkosten, kein Reiseaufwand – dafür Zeit, Kontinuität und tägliche Praxis in vertrauter Umgebung.
Über sechs Tage entsteht ein klarer, ruhiger Rhythmus aus Praxis, Reflexion und Integration, der es ermöglicht, sowohl körperlich als auch energetisch tiefer einzutauchen, ohne sich aus dem eigenen Leben herauszunehmen.
Sechs Tage lang üben wir gemeinsam Ashtanga Yoga, ohne Leistungsanspruch, dafür mit Struktur, Neugier und Freude an Bewegung, Atem und innerer Ausrichtung.
Thematischer Fokus
Chakren und Energiebahnen werden nicht abstrakt oder symbolisch behandelt, sondern über Atem, Bewegung, Wiederholung und Erfahrung erschlossen.
Die Asana-Praxis der 1. Serie dient dabei als strukturierender Rahmen, in dem Lernmodule spielerisch und zugänglich integriert werden: Springen, Armbalancen, Handstand-Vorarbeit – nicht als Ziel, sondern als Forschungsfeld.
Nadis, Chakras und die Praxis jenseits der Form
Ashtanga Yoga wird oft über seine äußere Struktur definiert: Serie, Atem, Dristi, Vinyasa.
Doch diese Struktur ist kein Selbstzweck.
Sie ist ein Gefäß, das etwas anderes möglich macht: Durchlässigkeit im Energiesystem.
Die klassischen Texte beschreiben den menschlichen Körper nicht primär als biomechanisches System, sondern als ein feines Netz aus Nadis, in dem Prana zirkuliert.
Wo dieser Fluss ungehindert ist, entsteht Klarheit, Präsenz und innere Ruhe.
Wo er blockiert ist, erleben wir Enge – körperlich, emotional, mental.
Die Chakren markieren dabei keine isolierten Punkte, sondern Knotenpunkte von Erfahrung.
Sie zeigen sich nicht nur in Empfindungen, sondern in Haltungen:
Wie wir stehen.
Wie wir atmen.
Wie wir mit Spannung umgehen.
Wie wir uns ausrichten – oder ausweichen.
Du erlebst:
- tägliche, zusammenhängende Praxis über sechs Tage
- fundierte Vermittlung von Ashtanga Yoga jenseits von Dogma
- tiefe Erfahrung ohne Reiseaufwand
- gemeinsam verbrachte Zeit mit ebenfalls interessierten Yoga-Übenden
- nachhaltige Impulse für die eigene Praxis über den Sommer hinaus
Kursleitung

Simone Picha
Yogalehrerin
Beschreibung
Praxis als Regulation, nicht als Steigerung
Ein zentrales Missverständnis moderner Yogapraxis ist die Idee, Energie müsse „hochgefahren“ werden.
Die klassische Lehre spricht jedoch von Regulation, nicht von Akkumulation.
Prana steigt nicht, weil wir mehr tun, sondern weil Hindernisse geringer werden.
Asana, Pranayama und Meditation wirken dann, wenn sie das Nervensystem klären und die Nadis durchlässiger machen.
Die Wiederholung der 1. Serie ist ein hochwirksames Mittel dafür.
Nicht wegen der Form, sondern wegen der Ordnung, die sie dem System anbietet.
In diesem Sommer-Camp wird diese Ordnung nicht dogmatisch verstanden, sondern untersucht:
Welche Übergänge erzeugen unnötige Spannung?
Wo wird Atem gehalten?
Wo verliert sich Aufmerksamkeit?
Die Rolle der Chakren im gelebten Alltag
Chakra-Arbeit ist nicht spirituelle Abstraktion.
Sie zeigt sich darin, ob wir uns sicher fühlen.
Ob wir uns bewegen können, innerlich wie äußerlich.
Ob wir Kraft bündeln oder zerstreuen.
Ob wir offen bleiben können, ohne uns zu verlieren.
Die Praxis dieser Woche lädt dazu ein, diese Ebenen nicht zu trennen.
Der Körper wird zum Erfahrungsraum für philosophische Fragen.
Der Atem zum Vermittler zwischen Wille und Hingabe.
Integration statt Ausnahmezustand
Dass dieses Camp am eigenen Wohnort stattfindet, ist kein logistischer Zufall, sondern Teil der Praxis.
Die Energie, die hier entsteht, wird nicht konserviert, sondern integriert.
Du übst.
Du gehst nach Hause.
Du schläfst in deinem eigenen Bett.
Und du kommst am nächsten Tag wieder – mit allem, was da ist.
Genau darin liegt die Tiefe dieses Formats:
Yoga wird nicht vom Leben getrennt, sondern in ihm verankert.
Chakra-Tag-für-Tag-Übersicht
Tag 1 – Muladhara Chakra
Stabilität, Erdung, Vertrauen
Wir beginnen bewusst an der Basis.
Muladhara steht für Sicherheit, Standfestigkeit und das Gefühl, getragen zu sein – körperlich wie innerlich.
In der Praxis geht es um Kontakt zum Boden, klare Ausrichtung und das Erleben von Stabilität ohne Starrheit.
Ein zentraler Tag, um den gesamten Workshop auf ein solides Fundament zu stellen.
Tag 2 – Svadhisthana Chakra
Beweglichkeit, Fluss, Lebendigkeit
Svadhisthana bringt Bewegung ins System.
Hier erforschen wir, wie sich Weite und Geschmeidigkeit entwickeln, wenn Kontrolle nachlässt.
Die Praxis lädt dazu ein, Spannung zu lösen und den Atem als verbindendes Element zwischen Bewegung und Gefühl zu erleben.
Tag 3 – Manipura Chakra
Kraft, Ausrichtung, innere Klarheit
Manipura steht für innere Stärke und gesammelte Energie.
Wir beschäftigen uns mit dem Zentrum der Kraft, nicht im Sinne von Härte, sondern von klarer Organisation.
Springen, Armbalancen und stabile Übergänge finden hier ihren natürlichen Platz.
Tag 4 – Anahata Chakra
Weite, Verbindung, Beziehung
Anahata ist der Ort der Verbindung – nach innen und nach außen.
Die Praxis wird offener, weiter, gleichzeitig ruhiger.
Wir erforschen, wie Herzöffnung nicht durch Überdehnung entsteht, sondern durch Vertrauen, Atem und innere Stabilität.
Tag 5 – Vishuddha Chakra
Ausdruck, Klarheit, Raum
Vishuddha steht für Ausdruck und Wahrhaftigkeit.
In der Praxis geht es um Raum im Nacken, in den Schultern, im Atem – und darum, wie Klarheit entsteht, wenn Spannung sich löst.
Ein Tag, der oft überraschend still wirkt.
Tag 6 – Ajna Chakra
Wahrnehmung, Sammlung, Integration
Zum Abschluss richten wir den Blick nach innen.
Ajna steht für Konzentration, Intuition und die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen.
Die Praxis ist gesammelt, fokussiert und integrativ – ein Zusammenführen dessen, was in den Tagen zuvor entstanden ist.
(Sahasrara wird bewusst nicht isoliert „praktiziert“, sondern als Ergebnis von Balance und Durchlässigkeit verstanden.)
Preise
Preise für Frühbucher bis 28.02.2026
Normalpreis: 390€
Flat-6 und Flat-12: 330€
Preise ab 01.03.2026
Normalpreis: 450€
Flat-6 und Flat-12: 390€
PLATZ DURCH KAUF UND BUCHUNG RESERVIEREN
– Auf unserer Homepage gehst du zum Shop und kaufst dort den Workshop.
– Danach gehst du in den Kursplan auf den Tag des Workshops.
– Dort findest du den Workshop und buchst deinen Platz.
– Damit ist dein Platz reserviert und du erhältst eine Bestätigung per E-Mail.
Es gelten die AGB’s.
Ablauf
Tagesstruktur
Vormittags
10.00 – 10.30 Uhr
Einführung in das Chakra des Tages
Kurze theoretische Einordnung: energetische Qualität, Bezug zu Nadis, Nervensystem und Asana-Praxis.
10.30 – 11.00 Uhr
Pranayama & Meditation
Atemarbeit und Meditation mit Fokus auf das Chakra des Tages und die entsprechenden Energieflüsse.
11.00 – 12.30 Uhr
Ashtanga Yoga – 1. Serie
Geführte Praxis mit gezielten Schwerpunkten (Springen, Armbalancen, Handstand-Vorbereitung), angepasst an das energetische Thema des Tages.
Die Lernmodule werden spielerisch, forschend und ohne Leistungsdruck integriert.
12.30 – 12.45 Uhr
Kapalabhati & Chakra-Mantra-Meditation
Kapalabhati und die Lam–Vam–Ram–Jam–Ham–Om-Sequenz zur energetischen Integration.
Pause
Nachmittags
14.00 – 15.00 Uhr
Das Chakra des Tages – Vertiefung
Philosophische und praktische Aspekte: Wie zeigt sich dieses Chakra im Alltag, in Beziehungen, im Körper, in der eigenen Praxis?
15.00 – 15.15 Uhr
Kaffee- / Tee-Pause
15.15 – 16.15 Uhr
Asana-Praxis zum Chakra des Tages
Eine gezielte, aktivierende Praxis, die das jeweilige Chakra körperlich erfahrbar macht.
Abschluss mit kurzer Zusammenfassung und Integration.
