Simone PichaYogalehrerin
    Simone Picha

    SIMONE PICHA

    BDY/EYU/IHK

    Mein Weg zum Yoga begann 1993 mit der Zen-Meditation. Damals wie heute fühlte ich mich sehr hingezogen zu der Stille, der Ausrichtung nach innen und durch die Begegnung mit Fumon Nakagawa Roshi, einem japanischen Zen-Mönch, hatte ich einen Lehrer gefunden, der dies sehr authentisch verkörpert. Bei ihm nahm ich seitdem an zahlreichen Zen-Sesshins teil und entdeckte dabei ganz nebenbei Yoga.

    Das stille Sitzen und Beobachten, fand ich im stillen Bewegen in den Asanas und dem dabei stattfindenden Beobachten wieder. Das eine durchdrang das andere. Seither begleiten mich beide Wege und befruchten sich gegenseitig. Diese Jahrhunderte lang erprobten Übungswege führen in die Tiefe zu unserem wahren Selbst.

    Seit 2002 unterrichte ich Ashtanga Vinyasa Yoga, nachdem ich die vierjährige BDY/EYU Yogalehrerausbildung bei Beate Guttandin beendete und das Glück hatte, Pattabhi Jois noch in seinen letzten Lebensjahren in Mysore als Lehrer zu erleben. 2007 gründete ich das ginger up als reine Ashtanga Yogaschule verbunden mit der Zen-Meditation.

    Beständiges Lernen inspiriert mich und ist mir eine innere Notwendigkeit.

    Lernen als Lehrende: durch genaues Beobachten, was von meinen Hinweisen funktioniert und was nicht. Welcher Rat unterstützt – auch langfristig- welcher wirkt nicht. Das ist unglaublich spannend und abwechslungsreich und mir immer eine große Freude. Trotz dieser langen Erfahrung, hört das Lernen dankenswerterweise auch nicht auf.

    Und Lernen als ewige Schülerin: durch Beobachtung meiner eigenen Praxis, auf der Matte und im Leben, und Lernen von allen anderen großartigen Lehrern.

    Seit meiner Ausbildung begleitet mich, neben der Meditation und der Ashtanga Praxis, das Studium der Yoga-Sutras. In den Sutras entdecke ich immer wieder ganze Welten von klaren Einsichten. So oft ist mir Patanjali eine Orientierung im Alltag. Da zuallererst ahimsa, die Gewaltfreiheit und satya, die Wahrhaftigkeit. Immer wieder zu untersuchen, an welcher Stelle meines Lebens ich diese Aspekte noch weiter integrieren kann, ist äußerst spannend. Wie könnte ich sonst authentisch unterrichten?